Testosteronmangel
Wenn Mann sein wichtigstes Hormon entbehrt
All diese Funktionen können beeinträchtigt werden, wenn ein Mangel an Testosteron herrscht. Man spricht dann von Hypogonadismus. Ursachen können angeborene oder erworbene Erkrankungen des Hodens oder der für die Hodenfunktion verantwortlichen Regelzentren im Gehirn sein. Auch das Alter spielt eine Rolle für die Testosteronproduktion. Etwa ein Drittel aller Männer in der zweiten Lebenshälfte sind von einem Testosteronmangel betroffen.
Die Anzeichen sind häufig diffus und unspezifisch. So können geistige und körperliche Leistungsfähigkeit sowie die Muskelkraft nachlassen. Angst, Depressionen, Reizbarkeit und Konzentrationsschwierigkeiten sind weitere Symptome. Auch Libido, Erektionsfähigkeit und Spermienproduktion können infolge abnehmender Testosteronproduktion eingeschränkt sein. Osteoporose ist eine weitere mögliche Folge, ebenso nachlassender Bartwuchs und Körperhaarausfall.
Spritze oder Gel
Hormonersatz-Therapien können Männern mit Testosteronmangel helfen, das psychische und physische Wohlbefinden, die sexuelle Zufriedenheit und damit auch die Lebensqualität zu steigern. Auch Folgeerscheinungen wie Osteoporose kann auf diese Weise vorgebeugt werden.
Bei solchen Hormonersatz-Therapien wird das fehlende Testosteron von außen zugeführt. Dies kann auf verschiedenen Wegen geschehen: per Injektion, Pflaster, Implantat oder über Tabletten. Bayer Schering Pharma bietet seine Testosteron-Präparate zum Injizieren und als Gel zum Auftragen auf die Haut an. Bei der zu spritzenden Variante ist es erstmals gelungen, ein Präparat anzubieten, das nur einmal im Quartal injiziert werden muss. Das Gel wird einmal täglich aufgetragen und zieht rasch in die Haut ein.
In seiner Forschung arbeitet das Unternehmen derzeit an der weiteren Optimierung der Behandlung von Hypogonadismus.
Hinweis für Patienten
Jeder Körper reagiert anders auf Medikamente. Deswegen können wir Ihnen nicht sagen, welches Medikament für Sie das richtige ist. Bitte fragen Sie Ihren Arzt.

