Diagnostische Bildgebung
Keine Therapie ohne vorherige Diagnose
Als Pionier in vielen Bereichen der diagnostischen Bildgebung sind die Wissenschaftler von Bayer Schering Pharma mit Innovationen immer wieder erfolgreich. So gelingt es mit der Magnetresonanztomographie inzwischen, gezielt ganz bestimmte Organe hoch aufgelöst sichtbar zu machen.
Doch die Entwicklung geht weiter. Neue Verfahren zielen darauf ab, noch zielgerichteter und genauer bestimmte Krankheitsbilder zu identifizieren.
Molekulare Bildgebung
Die molekulare Bildgebung bezeichnet Diagnoseverfahren, mit denen sich schon erste Vorboten von Krankheiten identifizieren lassen. Dies soll nicht nur eine frühere, sondern auch präzisere Erkennung beispielsweise von Tumoren und Erkrankungen des Zentralnervensystems ermöglichen.
Auf dem Gebiet der molekularen Bildgebung verfolgen wir vielversprechende Ansätze mit innovativen „Trägermolekülen", die hoch spezifisch an bestimmte Zellstrukturen binden. Daraus lassen sich Verfahren zur bildlichen Darstellung von krankheitsspezifischen biologischen Prozessen entwickeln.
In der Onkologie wird zum Beispiel eine genauere Diagnose durch den Einsatz von zielgerichteten Molekülen zur Aufspürung von Proteinen, die mit der Gefäßbildung (Angiogenese) solider Tumoren in Verbindung gebracht werden, erwartet. Im Zentralnervensystem können andere zielgerichtete Trägermoleküle eine frühzeitige Diagnose von neurodegenerativen Erkrankungen ermöglichen.
Im Rahmen einer Forschungskooperation mit dem US-amerikanischen Unternehmen AVID Radiopharmaceuticals, Inc. entwickelt Bayer Schering Pharma neue Substanzen zur Frühdiagnose der Alzheimer-Erkrankung. Zudem wurde 2006 eine Forschungskooperation mit der Stanford University auf dem Gebiet der molekularen Bildgebung vereinbart.

